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Franziska Heyder
Unter sich
Installation, Fotografien
| Ausstellung: |
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10.6. - 22.7.01, Sa,
So 11-16 Uhr |
| Eröffnung: |
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So 10.6.01, 11:30 Uhr |
| Künstlergespräch: |
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So 22.7.01, 11:30 Uhr |
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Während andere zeitgenössische
KünstlerInnen mit technischen Neuerungen klotzen und den Betrachter
mit lauten, reizüberflutenden Eindrücken geradezu einschüchtern,
besann sich Franziska Heyder auf die leisen, poetischen Töne.
Eine poetische Multimedia-Installation - mal etwas anderes! Auf
in einigem Abstand frei von der Decke hängende Plastikfolien
waren Bilder von Passanten projiziert.
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So wie die Folien die projizierten
Realitätsausschnitte aufgrund ihrer opaken, milchigen Beschaffenheit
mal mehr, mal weniger durchließen, ließen die präsentierten
Mimiken und Gestiken mal mehr, mal weniger genaue Rückschlüsse
auf das jeweilige Innenleben zu. Im Betrachter kam das Verlangen
auf, sich den Menschen zu nähern, sie genau zu mustern, ihrem
Geheimnis auf die Spur zu kommen. Im Gegensatz zur realen Welt vor
der Haustür konnte er hier die Gesichtsausdrücke genau
mustern - allerdings mit dem Preis, sich als Voyeur zu fühlen.
Vor der Tür zum Ausstellungsraum präsentierte Fotografien
zeigten Franziska Heyders Beschäftigung mit dem Gefühl
des Ausgegrenztseins - ein Gefühl, das sie während ihrer
Auslandsaufenthalte in Moskau und Vilnius oft hatte, obwohl sie
sich größte Mühe gab, die fremde Kultur zu verstehen
und nachzuempfinden.

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